Auf dem Wiembecker Berg weht für das neue Windrad ein starker Wind
Der heimische Energieversorger, die Stadtwerke Lemgo, errichteten bereits im Herbst 2009 auf dem Wiembecker Berg ein Windrad. Dieses passierte damals sogar durch starke Bürgerbeteiligung. Nun steht nach einer Bauzeit von Mai bis zur Inbetriebnahme am 28. September 2017 dort nun eine zweite Windenergieanlage mit einer Gesamthöhe von 99,7 Metern.
Offizielle feierliche Einweihung mit interessierter Bürgerbeteiligung
Also genauso hoch wie die alte Anlage, nur mit bedeutend moderner Technik und dieses Mal auch ohne Bürgerbeteiligung. Weiterhin sei diese Höhe für diesen Standort mit ihren knapp 100 Metern Gesamthöhe noch „verträglich“. Mit einer kleinen Feier, in einem aufgebauten Zelt am Fuße des neuen Windrades, fand nun unter großem Bürgerinteresse die offizielle Einweihung seitens der Stadtwerke Lemgo statt.
Mitte September hatte es seine drei Flügel, welche nachts ein Schwerlasttransporter angeliefert hatte, bekommen. Durch starke Windgeschwindigkeiten war es dem Montageteam der Firma Enercon zwar nicht im ersten Anlauf geglückt, aber beim zweiten Versuch habe alles super geklappt. Die Baukosten wurden mit einer Million Euro beziffert und die jährliche Stromerzeugung wären 1,7 Millionen kWh. Somit könnten mit dieser Anlage auf das Jahr gerechnet rund 500 Haushalten mit Elektrizität versorgt werden. Daher betonte Stadtwerkechef Arnd Oberscheven: „Mit den beiden dort nun befindlichen Windenergieanlagen würde mehr Strom produziert wie in Wahmbeckerheide verbraucht werden könnte. Der überschüssige Strom würde deshalb in des Stadtwerke-Netz eingespeist.“
Auch Udo Golabeck als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Frau Dr. Ute Röder vom Kreis Lippe bestätigten das ökologisch erzeugter Strom sehr wichtig sei, um für die nahe Zukunft von Kohle- und besonders von Atomkraftwerken unabhängig zu werden.
Am Ende nutzten viele Besucher auch zu einem Blick in das Innere der Anlage, die im Vergleich zu Anderen noch zu den Kleineren gehöre.
Fotos & Bericht: Andreas Leber (www.DerLemgoer.de)