Robert C. Marley legte vor kurzem den 7. Fall seiner beliebten viktorianischen Krimireihe vor

Chief Inspector Donald Sutherland Swanson von Scotland Yard ist nicht wie einige bereits geschrieben haben eine fiktive Figur, sondern ihn gab es wirklich und er machte Jagd auf keinen geringeren als Jack the Ripper. Auch hat er wirklich beim Yard gearbeitet und lebte im damaligen London.

 

Chief Inspector Donald Sutherland Swanson – Quelle: www / Robert C. Marley

 

„Inspector Swanson und die Bibliothek des Todes“ spielt dieses Mal hauptsächlich in Oxford

Somit ist Robert C. Marleys Hauptfigur echt und löst seit einigen Jahren zusammen mit seinem Sergeant Peter Phelps spannende und auf realen Fakten beruhende Kriminalfälle. Im aktuellen Fall verschlägt es den Leser in das Jahr 1895 nach Oxford in die dortige und bekannte Bodleain Library der dortigen Universität. Der Autor ist für eine Recherchen direkt auch vor Ort sehr bekannt, nur leider hat er es auch durch unglückliche Umstände daamals bei seiner Reise nicht selbst in diese „Bibliothek des Todes“ geschafft. Mit von der Partie ist auch immer ein großer Freundeskreis wozu der wohlhabende Lebenmann Frederick Greenland, seine Verlobte Miss Louisa Balshaw, einem ehemailigen Medium und dessen Ziehsohn Billy Bob Badger gehört. Auch der berühmte Ästhet, Dichter und Stückschreiber Oscar Wilde gehört immer wieder dazu, aber wohl in diesem Fall nur am Rande und wohl leider zum letzten Mal. Bekannt für seine provonzierende Art und seinem Motto: „Moral wird irgendwie überbewertet“ ist er nun in großer Sorge. Gegen jede Vernunft hat er sich auch auf anraten seines Geliebten Lord Alfred „Bosie“ Douglas zu einer Anzeige hinreissen lassen. Es geht um einen Vorfall mit dem Vater seines Geliebten Lord Sholto Douglas, der leider soviel kann man schon verraten vor Gericht endet und nicht gut ausgeht.

 

Lord Alfred „Bosie“ Douglas zusammen mit Oscar Wilde 1894. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Douglas#/media/Datei:Homosexualitywilde.jpg

 

Am 18. Februar 1895 hinterließ Queensberry im Albemarle Club, den Oscar Wilde regelmäßig besuchte, seine Visitenkarte mit dem handschriftlichen Zusatz: „For Oscar Wilde posing Somdomite [sic!]“ („für Oscar Wilde, posierenden Sodomiten“).Oscar Wilde erhob deswegen, nachdem ihm Alfred Douglas moralische und finanzielle Rückendeckung zugesichert hatte, Verleumdungsklage gegen den Marquis, der zu seiner Verteidigung den Wahrheitsbeweis für seine Beschuldigung antrat. Wilde wurde vom Kläger zum Angeklagten, als zu Tage kam, dass er mit jungen Männern aus der Unterschicht sexuellen Umgang hatte, darunter auch männlichen Prostituierten. Im Kreuzverhör wurde Oscar Wilde von Edward Carson, einem ehemaligen Studienkollegen vom Trinity College, auch zu verschiedenen seiner Schriften befragt, hauptsächlich zu dem Roman Das Bildnis des Dorian Gray, der als „anrüchig“ gerügt wurde. Wildes rhetorische Brillanz konnte aber nicht verhindern, dass die Geschworenen Queensberry für „nicht schuldig“ befanden. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Oscar_Wilde#/media/Datei:Somdomite.jpg

 

Dieser reale Fall ist aber nur eine Art Nebenhandlung denn der eigentlich Fall spielt wie bereits geschrieben in Oxford. Chief Inspector Swanson und Sergeant Peter Phelps unterstützen im Rahmen ihres Dienstes den örtlichen Police Inspector Mortar. In der dortigen Bibliothek ist der seit fast zwanzig Jahren tätige gewissenhafte Verwalter und Archivar Mr. Bernard Wilkes, welcher nie in Eile war und sich seiner Umgebung anpasste. Heimlich war er in seine hübsche rotlockige Mitarbeiterin Miss Siobhan Hill verliebt. Gefunden wurde der Tote von Frederick Greenland, Badger und Miss Louisa, welche während ihrer Sommerfrische einen Ausflug von London in die berühmte Bibliothek gemacht hatten. Wie sich kurze Zeit später herausstellte, war der der Tote Professor Hargrave, welcher offenbar ein Ekel war und wohl mit einer Statuette erschlagen wurde. Dem Anschein nach war er wohl sehr angesehen, Professor für englische alte Literatur und ein schwarzes, altes und geheimnisvolles Buch, was er bei sich hatte ist verschwunden. Was steckt hinter diesem Mord, war es ein Racheakt eines Studenten, Neid unter Kollegen oder liegt die Lösung mehr in dem verschwundenen Buch? Viele Fragen, welche Inspector Swanson und sein Team auf spannenden 264 Seiten lösen müssen.

 

Cover des aktuellen 7. Falls. Quelle: DRYAS-Verlag

 

Konfrontiert von einem undurchdringliches Netz aus Lügen, Verstrickungen und Intrigen kommen sie dem Fall immer näher. Wer war zum Tatzeitpunkt in der Bibliothek und haben sich wirklich alle Besucher beim Weggehen ausgetragen? Widersprüche bei den Zeugenaussagen und plötzlich ist sogar die Tatwaffe eine Statuette mit einem Elefantenkopf aus der Pathologie des Yard verschwunden. Auch eine gute Portion Charm und Witz spielt immer eine Rolle, wenn es z.B. um die auf mystische Weise immer wieder verschwundenen Sandwiches von Sergeant Clarence Penwood`s geht. Kann mehr aus der Zuneigung von Sergeant Phelps zu Miss Hill werden oder passiert ewas mit ihr in der dortigen Teeküche? Es wird packend und am Ende muss der gefühlvolle Chief Inspector feststellen, dass er niemanden außer seinem Gewissen Rechenschaft schuldig ist. Sergeant Phelps erkennt zum Schluss auch, dass Recht und Gerechtigkeit leider nicht dasselbe ist.

 

Krimiautor Robert C. Marley begeistert seine Fans mit packenden Fällen. Foto: A. Leber

 

Krimilesung: Robert C. Marley zusammen mit Susanne Hill in Detmold. Foto: A. Leber

 

Erschienen wieder beim Dryas Verlag als Taschnbuch und ePub, wie auch wieder als Hörbuch. Dieses Mal sogar vom Autor persönlich eingesprochen, was ihm sehr viel Spaß gemacht hat. Sein achter Fall ist auch schon wieder in Arbeit und man kann sich auf weitere spannende Momente freuen. Rolle soll wie kann es anderes sein ein typischer Pub sein, wovon es ja in England sehr viele urige gibt.

 

Hörbuch von „SAGA Egmont“ und gelsen vom Autor selbst. Erhältlich bei „audible“

 

Hier noch die Daten zum aktuellen Krimi:

kartoniertes Buch:

lieferbar, 264 Seiten, Band 7

Preis Buch € 12,00 [D]

ISBN 978-3-948483-06-7

eBook epub:

ISBN 978-3-948483-07-4

Preis eBook € 7,99 [D]

 

Inspiriert wurde Robert C. Marley mit bürgerlichem Namen Gerald Hagemann aus Lemgo von der neuen CD: „Mantras for the Aquarian Age“ seiner aktuellen Lebengefährtin Shankari Susanne Hill, welche sogar je eine Rolle im aktuellen Fall spielt.

 

Die neue Musik-CD von Shankari Susanne Hill. Quelle: Shankari Susanne Hill Facebook

 

Hier geht es zur Webseite von Shankari Susanne Hill: https://forheartnsoul.com/

 

Hier geht es noch zur Leseprobe: https://www.book2look.de/book/UWan1fugJN

Webseite Verlag: https://dryas.de/inspector-swanson-und-die-bibliothek-des-todes/

Hier findet man noch die Webseite vom Autor: Robert C. Marley: https://www.robertcmarley.com/

 

Tolle Online-Lesung auf Facebook mit einem packenden und spannenden Fall.

 

Eine spannende Online-Lesung mit vielen Überraschungen und Musik findet demnächst statt. Mehr Infos findet man unter folgendem Link auf Facebook. Es geht dabei mit Inspector Swanson in das schwarze Museum.  Sehr spannender Fall.

Hier gehts zum Link (Facebook):

 

Mehr über die fantastischen musikalichen Klänge der neuen CD wird man bald hier dann in einem extra Bericht lesen können.

Bericht / Fotos: Andreas Leber, Robert C. Marley, Shankari Susanne Hill  & Dryas Verlag

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