Auf dem Waisenhausplatz hieß es nun endlich beim neuen Brunnen „Wasser marsch…..“

Über 30 Interessierte, darunter natürlich Anwohner, Geschäftsleute und Mitglieder der ISG (Immobilien- und Standortgemeinschaft) kamen gerne wie auch die Politik zur feierlichen Einweihung des neuen Brunnen auf dem Waisenhausplatz. Aus dem schwarz-grauen Basaltstein sprudeln nun aus zwei Düsen Wasserfontainen, welche sich über die Steinkanten ihren Weg über die sehr passende leicht geschwungene Rinne hinunter zum Auffanggulli suchen.

 

Seitens der Stadt Lemgo mit Bürgermeister Dr. Reiner Austermann an der Spitze war vor Ort und lauschten den Ausführungen von Dr. Dieter Meemken.

 

Große Beteiligung bei der Einweihung des dortigen neuen Wasserspiels

Am Ende steht auch bereits seit 1986 eine Skulptur des italienischen Künstlers Simon Benetton. Bis dieses aber soweit war, fand ein langer Weg mit einigen Hürden statt. Durch diesen Brunnen bekam der Waisenhausplatz nun auch eine totale Aufwertung, so Dr. Dieter Meemken seitens der ISG bei der feierlichen Eröffnung. Dank vieler Initiatoren, Anwohner, Gewerbebeteibende wurde dieses toll Projekt möglich. Dazu trug auch sehr die einstimmige Rückendeckung von Rat und Verwaltung wie namentlich genannt Herr Dieter Halle mit seinen Klassenkameraden wie auch die Staff Stiftung bei.

 

Bürgermeister Dr. Reiner Austermann und Dr. Dieter Meemken bei der feierlichen Brunnen-Einweihung auf dem Waisenhausplatz.

 

Feierliche Einweihung des neuen Brunnen

 

Bis zu diesem Termin nahm die ISG und auch die Stadt Lemgo aber viele Hürden und Anstrengungen in Kauf, da das Projekt auf den letzen Metern doch noch drohte zu scheitern, berichtete Bürgermeister Dr. Reiner Austermann bei seiner Rede. Die ursprünglichen Ideen und Pläne hätten nun zwar umgesetzt werden können, aber plötzlich hätte sich alles teurer entpuppt, als die Planungen gewesen wären. War die ISG noch von 50.000 bis 60.000 Euro ausgegangen wurden es aber am Ende fast 100.000 Euro, so Baudirektor Markus Baier. Das meiste Geld läge dabei aber unter der Straße und wäre nicht sichtbar. Die Rede ist von der Technik, wozu im Keller des Waisenhauses ein Stahltank steht, welcher rund 4000 Liter Wasser fast. Das Ganze wird über Pumpen gesteuert und auch Filteranlage wie Chlorung wird dort unten gesteuert.

 

Auf dem Waisenhausplatz läuft nun täglich das Wasser…

 

Neben Leitungen, Pumpenanlage ist dieser große Tank das Herzstück im Keller.

 

Somit können Kinder sicher und auch wie von allen Beteiligten erklärt wurde, gerne dort spielen. Das Wasser habe so Trinkwasser-Qualität, trinken sollte man es aber trotzdem nicht. Die Stärke und Höhe der beiden Fontänen kann man dort im Keller händisch regeln, da eine automatische Funktion, die ganze Sache noch teurer gemacht hätte. Die Aktiven seitens der ISG gingen auch eine ganze Zeit eifrig auf Spendenfang und so kamen am Ende erinnerte sich Dieter Meemken 22.000 Euro zusammen. 30.000 Euro gab es inklusive eines Nachschlag Dank einem Antrag der SPD 30.000 von der Stadt Lemgo. Diese 52.000 Euro wurden danach über eine Förderung der Stadt, dem Land und dem Bund mit 70 Prozent aufgestockt.

 

Weit über 30 Interessierte kamen zur feierlichen Eröffnung des Wasserspiels bzw. Brunnen auf dem Waisenhausplatz.

 

Steinmetzin und Bildhauerin Carolin Engels mit ihrem Werk wo nun auch täglich das Wasser läuft.

 

Für diese Endsumme gab es das Herzstück des neuen Brunnes, einem großen Basalt-Stein in gräulich-schwarzem Ton und eine leicht abgesenkte Wasserrinne, die mit einem italienischen Stein sehr passend in den Boden des Waisenhausplatzes eingefügt wurde. Dieser Stein soll relativ rutschfest sein. Hauptanliegen war aber, dass dieser Platz auch weiterhin als Marktfläche, für Veranstaltungen oder auch für den Anlieferverkehr nutzbar bleiben sollte. Dieses sei aber alles gewährleistet und über eine Schaltzeitzeit würde man den Brunnen auch regeln. Jetzt noch mehr Außengastronomie und eventuell sogar noch etwas blühendes und grünes und der Platz wäre perfekt. Auch ggf. noch weitere Bänke aufstellen wäre eine der weiteren Ideen.

 

„Wasser marsch…“ – Waisenhausplatz

 

Täglich läuft nun das Wasser aus dem Stein über die Kanten in die steinerne Rinne.

 

Der große Dank ging bei der feierlichen Eröffnung besonders natürlich auch an die vielen tatkräftigen Spender wobei noch einmal Dieter Halle und die Staff Stiftung wie auch die Frauen für Lemgo und Helmut Strüßmann und allen weiteren Helfern der Dank galt. Das Herzstück ist auch wirklich ein wahres Schwergewicht, wie Steinmetzin und Bildhauerin Carolin Engels betonte. Es handelt sich dabei um einen rund sechs Tonnen schweren Basalt-Stein aus Schweden.

 

Eine sogenannte Tranche davon mit immerhin noch rund 1,7 Tonnen wurde für den Brunnenstein bearbeitet. Angelehnt an die am Ende stehende Sockelform der Skulptur gab sie in sehr vielen Stunden und Arbeitsschritten dem Basalt die aktuelle Form und somit passt sich das neue Werk sehr gut ein und wird hoffentlich auch bald immer öfters zum Spielen durch Kinder genutzt.

 

Hier findet man auch noch kleine Videos zum Brunnen / Wasserspiel – Waisenhausplatz:

 

 

 

Hier noch 2 Fotos vom Bau des Brunnens auf dem Waisenhausplatz:

 

 

Bericht / Fotos & Videos: Andreas Leber (www.DerLemgoer.de)

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